Kreislaufwirtschaftsabfallgesetz – Niedersächsische Kommunen werden von CDU und FDP nicht ausreichend vertreten
18. November 2011 0 Kommentare„Amoklauf des FDP-Ministers Sander im Bundesrat - Warum lässt Ministerpräsident McAllister das gegen die Interessen niedersächsischer Kommunen zu?“ lautet die Überschrift der Anfrage, die Marcus Bosse zusammen mit anderen SPD-Landtagsabgeordneten an die Landesregierung richtet.
Hintergrund ist, dass Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander im Umweltausschuss des Bundesrates erneut zahlreiche Anträge zu Lasten der niedersächsischen Kommunen gestellt hat. Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) zeigt sich darüber „mehr als erstaunt“, da die eingereichten Anträge des Landes Niedersachsen entgegen des bereits erreichten Kompromisses zur gewerblichen Sammlung von Abfällen gehen.
Die Anträge stehen laut NLT „im krassen Widerspruch zu Absichtsbekundungen des niedersächsischen Umweltministeriums in einem Gespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden“. Die SPD-Abgeordneten sind froh darüber, dass alle elf eingereichten Anträge im Umweltausschuss der Länderkammer in einer klaren 15:1 Entscheidung abgelehnt worden seien. Bosse: „Ziel der Anträge sei es offenbar gewesen, die ursprünglichen, längst abgelehnten Vorschläge zur Privatisierung weiterer Müllmengen zu Lasten der Kommunen weiter zu verfolgen und den kommunalfeindlichen Gesetzentwurf unverändert wieder aufleben zu lassen.“
Falk Hensel, SPD-Fraktionsvorsitzender im wolfenbütteler Kreistag merkt an: „Wenn man sich das Verhalten der Landesregierung im Bundesrat anschaut, erklärt sich auch das Verhalten der kommunalen CDU und FDP Vertreter, die presseöffentlich gegen die Empörung der Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes gewettert haben.“ „Für die SPD im Land und im Landkreis Wolfenbüttel ist klar: Die Abfallentsorgung muss in kommunaler Hand bleiben, davon lassen wir uns nicht abbringen“, so Bosse und Hensel.
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.











